Montag, 20. August 2018

Shopping on the road - zurück nach Tiflis 18.08.2018 und nach München 19.08.2018

Der heutige letzte Reisetag ist geprägt von Kultur (Kloster und Akademie von Gelati) und Shopping.
Beginnen wir mit der Kultur. Das Kloster Gelati befindet sich nahe Kutaisi und gehört zum Unesco Welterbe. König Dawit, der Erbauer ist dort auch begraben und wird wegen seiner Taten (z.B. Befreiung Georgiens von den Türken) sehr von der Georgiern geschätzt, so wurde er auch heilig gesprochen.







Dem Kloster ist auch eine Akademie angeschlossen, wo Rhetorik, Grammatik, Dialektik, Arithmetik und Geometrie gelehrt wurde. Damit es nicht zu trocken wurde, war im Boden des Hörsaals der Wein in Amphoren kühl gelagert.


Der Eintritt in die Anlage ist völlig frei, obwohl die Renovierungsarbeiten bestimmt sehr viel Geld kosten.

Aber auch in anderen Bereichen gibt es wirtschaftliche Optimierungen  Schon auf der Fahrt im Süden fielen uns die sehr einseitigen Angebote entlang der Straßen auf. Gab es hinter Gori kilometerweit nur Hängematten zu kaufen, erwartete uns der Gebirgspass auf der Fahrt nach Batumi mit diversen Einkaufsmöglichkeiten für saure Sahne.
Auf dem Weg zurück in die Hauptstadt gilt es jetzt also die passenden Zwischenstopps für den Souveniereinkauf und die Essensversorgung zu wählen.
Wir halten in der Keramikregion. Hier sind Zeichen von Sortimentspolitik erkennbar, da es nicht nur Keramik, sondern versteckt auch Brettchen aus Holz gibt.




Es gab auch geschmackvollere Waren, aber die kann man sich ja auch vorstellen... 

Ein weiterer Stopp ist in einem Straßendorf, indem kilometerweit süßes Brot angeboten wird. Es fällt schwer, sich für einen der circa 30 Stände zu entscheiden, gerade weil die Werbestrategien identisch sind: Frau steht am Straßenrand und wedelt mit Brotfladen.
Selbstverständlich gibt es dieses Brot nur hier.
Nun geht es zurück ins heiße Tiflis. Nachdem uns die Sehenswürdigkeiten am ersten Tag in aller Ausführlichkeit gezeigt wurden, beschließen wir weniger touristische Ecken aufzusuchen und den georgischen Alltag zu studieren.








Am Abend ist nochmal georgisches Schlemmen in einem netten Lokal angesagt. Der Wein fließt reichlich, das Essen ist sehr lecker (auch wenn ich danach definitiv eine Wassermelonenpause benötige) und es gibt Livemusik.

Käse gefüllt mit Käse

Stimmgewaltige Sängerinnen

Nüsse mit Nüssen und Trockefrüchten

Vor dem Heimflug am sehr frühen Morgen beschließen wir noch etwas zu schlafen. Auch wenn die Uhren hier eh ein wenig anders / verwirrend ticken

in unserem Hotel
Der Heimflug selbst läuft rund. Am Flughafen Tiflis erfreut uns noch die Dame bei der Passkontrolle. Ich habe erst befürchtet, mich mal wieder an der falschen Schlange angestellt zu haben, da die Dame vor mir deutlich und streng zurecht gewiesen wird, nachdem sie die rote Linie zu früh übertreten hat. Etwas eingeschüchtert trete ich an den Schalter. Beim Blick in den Pass fängt die Kontrolleurin das Lächeln an und wünscht mir auf Deutsch einen "guten Flug" und "Tschüss".
Im Fliege haben wir Notausgangplätze und damit ordentlich Beinfreiheit und werden mit einen guten Frühstück (inklusive Pancakes mit heißen Kirschen) um 6.00 Uhr georgischer Zeit (4.00 Uhr deutscher Zeit) geweckt, denn wir haben schon die ersten 40 Minuten des Flugs zum Schlafen genutzt. Das Gepäck kommt ziemlich flott aufs Band und 12 Minuten später sitzen wir bereits in der Münchner S-Bahn. Gegen 11 Uhr vormittag trudeln wir in Erlangen heim, so dass wir auch zum nachmittäglichen Grillevent gehen - wo es überraschend WASSERMELONE gibt...

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