Mittwoch, 8. August 2018

Die georgische Küche, oder Variationen in Koriander und Walnuss

Die georgische Küche hat sich bisher als extrem Vegetarierfreundlich erwiesen. Die Hammel haben wir nur auf der Wiese, nicht auf dem Teller angetroffen.

Allerdings empfiehlt es sich keine Abneigung gegen Koriander oder Walnüsse zu haben, wenn man dieses Land bereist.
Die georgische Antwort auf Pizza ist Chatschpuri, eine Art Fladen mit Käse drin oder drauf, lecker und sehr sättigend.
Viele Gemüsegerichte sind mit Walnuss verfeinert, es gibt Auberginenröllchen mit Walnusspaste, gemischter Salat mit Walnuss, eine Art rote Beetegemüse mit Walnuss....geht auch mit Spinat...




Zum Fleisch gibt es Tqemalis sazebeli, eine Art säuerliche Pflaumensauce mit Knobi und Kräutern.




Zum Frühstück gibt es außer einer Vielzahl süßer Marmeladen und Honig auch herzhaftes.


Der warmen Weizenbrei erinnerte sehr an Haferschleim (habe mich auf optische Untersuchung beschränkt).
Am Straßenrand gibt es aufgefädelte Nüsse, die in mehrfach in eingedicktem Traubensaft gebadet haben, als Süssigkeit zu kaufen.


Interessant sind auch die gefüllten Teigtaschen: Chinkali


Die Füllungen varieren: Hackfleisch,  Käse oder Pilze. Der Teigknoten oben, wird nicht mitgegessen.

Eine Spezialität fand sich noch in der Vitrine einer kleinen Kneipe am Straßenrand. Zu gerne hätte ich gewusst, wer sie isst und vor allem wie sie gegessen wird.


Der georgische Wein erweist sich als süffig und gut verträglich. Allerdings sollte man vom sogenannten Häuser in Hauswein Abstand halten.

2 Kommentare:

  1. Den letzten Satz verstehe ich nicht - aber ich weiß, dass ich ein georgisches Kochbuch haben will! Thx!

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  2. Ich versteh ihn auch nicht, ob es am Wein liegt?
    Ich meinte glaub ich den Hauswein.

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